Über uns

Wer wir sind

Musik hilft Jugend ist ein junges Hip-Hop-Projekt aus Nürnberg. Unser Team besteht aus zwei Rap Artists, diversen Graffiti-Künstlern und einer Sozialarbeiterin, die seit vergangenem Jahr gemeinsam in der offenen Jugendhilfe in Nürnberg aktiv sind. Wir bieten Rap- und Graffiti – Workshops für Jugendliche, mit dem Schwerpunkt Selbstwertstärkung durch positive Selbstdarstellung an und kooperieren überwiegend mit städtischen Einrichtungen für Jugendliche.

Warum unser Projekt wichtig ist

Hip Hop ist die weltweit verbreitetste Jugendkulturbewegung, die seit den frühen 80er Jahren eine stetig wachsende Anzahl an Anhängern dazu gewinnen konnte. Hip Hop ist keine Subkultur mit Außenseitercharakter, sondern längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Darum ist es wichtig ein zeitgemäßes und dementsprechendes Jugendfreizeitangebot in Nürnberg zu etablieren. Wir helfen Jugendlichen dabei, sich selbst zu reflektieren, verborgene Ressourcen zu aktivieren und soziale Kompetenzen durch die Arbeit in Gruppen, zu erwerben. Dazu nutzen wir die modernen und kreativen Ausdrucksformen die Rap und Graffiti bieten.

Entkriminalisierung von Graffiti

Ein übergeordnetes Ziel unseres Graffiti Projektes, ist die Entkriminalisierung von Graffiti, die nur erreicht werden kann, wenn Graffiti durch mehr legal zu bemalende und autonom nutzbare Flächen, in das Stadtbild miteingebunden wird.

Graffiti ist längst eine Teilkultur der Gesellschaft und wird es auch bleiben. Dementsprechend  muss Raum für legales Graffiti geschaffen werden.

Es ist keine echte Lösung, Graffiti strafzuverfolgen aber gleichzeitig keine legalen Alternativen anzubieten.

Es ist verständlich das Hausbesitzer verärgert sind, wenn ihr Eigentum beschädigt wird und daraus Kosten entstehen. Es ist aber auch verständlich, dass Jugendliche Graffiti als Ausdrucksform nutzen. Genau hier könnte man eine Brücke schlagen, von der beide Seiten profitieren.

Wir würden uns freuen, wenn sich Hausbesitzer , Hausverwaltungen und Immobilien Genossenschaften bei uns melden, die gerne Fassaden verschönen und mit uns gemeinsam ein Statement setzten möchten. Veränderungen beginnen immer im Privaten Bereich. Warum also nicht auf Inklusion hinarbeiten und talentierten lokalen Künstlern die Gelegenheit bieten, ihre Talente auszuleben, statt sie zu kriminalisieren?

Im Endeffekt haben wir als Gesellschaft nichts zu verlieren, wenn wir die Rahmenbedingungen anpassen, denn Graffiti never dies… Es ist Zeit neue Konzepte und einen gemeinsamen Konsens zu schaffen!